Oldtimer Gutachten bei Hallix.de

Oldtimer Wertgutachten von Hallix

Ein Wertgutachten kann für Besitzer in vieler Hinsicht dienlich sein. Es kann als Hilfestellung beim Kauf & Verkauf dienen oder für die Versicherungseinstufung genutzt werden. Es dient zudem als Sicherheit im Schadenfall, um keinen Wertverlust zu erleiden, da Sie jederzeit den Wert des Oldtimers nachweisen können. Ein Wertgutachten für Oldtimer ist für die Wertermittlung von großer Wichtigkeit. Wir als unabhängiges Kfz Sachverständigenbüro erstellen für Sie schnell und unabhängig ausführliche Oldtimer-Wertgutachten bei der alle Fahrzeugkomponenten gründlich untersucht werden. Wir teilen die Liebe zu diesen besonderen Fahrzeugen und in über 25 Jahren Erfahrung in der Kfz Branche sammeln können.

Ab wann ist ein Auto ein Oldtimer?

Bei wohl kaum einem gebrauchten Fahrzeug ist eine Beurteilung des Zustandes durch ein aktuelles Gutachten so wichtig wie bei einem Oldtimer.Doch ab wann gilt ein Auto überhaupt als Oldtimer und welche Kriterien muss ein Fahrzeug erfüllen um das besagte H-Kennzeichen zu erlangen?

Grundsätzlich gilt per Definition, dass ein Oldtimer vor mindestens 30 Jahren erstmals in Betrieb genommen worden sein muss; es bedarf also einem Nachweis über die Erstzulassung des Fahrzeug. Außerdem muss es als “kraftfahrzeugtechnisches Kulturgut” eingestuft werden, um die begehrte Zulassung zu erhalten, die einem neben Vorteilen bei der Kfz-Steuer auch die Möglichkeit bietet an Oldtimer-Treffen und Messen teilzunehmen. Besonders wichtig ist dabei, dass sich das Fahrzeug weitgehend noch im Originalzustand befindet; es sollten keine größeren Schäden vorhanden sein und auch keine starken Umbauten stattgefunden haben. Außerdem sollte das Fahrzeug einen guten Erhaltungszustand aufweisen und es keine wesentlichen Teile fehlen.

Wozu dient ein Wertgutachten & warum ist es wichtig?

Einerseits stellt ein Gutachten natürlich eine Hilfestellung für An- bzw. Verkauf dar, und bildet eine gute Basis für Preisverhandlungen, da der Gutachter grundsätzlich kein Kaufinteresse hat und so eine absolut objektive Einschätzung erbringt. Aber auch für die Versicherungseinstufung ist ein Gutachten wichtig, damit im Schadenfall jederzeit der Wert nachgewiesen werden kann. Bei einem durch Dritte verursachten Schaden ergeben sich die finanziellen Ansprüche immer aus dem Fahrzeugwert und der Schadenshöhe. Des Weiteren kann ein Gutachten teure Fehler bei einer anstehenden Restaurierung vermeiden.

Was wird ermittelt?

Wie der Name schon verrät ist es bei einem Oldtimer-Wertgutachten das Ziel, den Wert des Fahrzeuges herauszufinden. Doch wie definiert sich der Wert eines Oldtimers überhaupt? Bei der Wertermittlung eines Oldtimers spielen grundsätzlich drei Komponenten eine wichtige Rolle, die es zu ermitteln gilt:

Marktwert: 

Der Marktwert gibt Auskunft über den Durchschnittspreis, der für das Fahrzeug auf dem Privatmarkt zum gegenwärtigen Zeitpunkt erzielt werden würde. Er versteht sich als Endpreis, da der Marktwert Mehrwertsteuer neutral ist, und keine Händlergewinnspanne enthält. Die Ermittlung ist deswegen besonders wichtig, da Oldtimer in der Regel nach ihrem Marktwert versichert werden. Er bildet also die Grundlage für die Versicherungseinstufung im Kasko-Bereich und gilt als Taxe im Sinne des Versicherungsvertragsgesetzes.

Wiederbeschaffungswert:

Der Wiederbeschaffungswert bezeichnet (laut Haftungsrecht § 249 BGB) die Summe, die der Geschädigte im Falle eines Unfalls aufwenden muss, um ein gleichartiges oder gleichwertiges Ersatzfahrzeug kurzfristig zu beschaffen, und wird zum Zeitpunkt des Unfalls am freien Markt bemessen. Das heißt, der Wiederbeschaffungswert enthält somit auch stets anteilige Mehrwertsteuer und eine Händlergewinnspanne; bisherige Aufwendungen wie Restaurationskosten werden nicht berücksichtigt. Der Wiederbeschaffungswert stellt insbesondere die Basis für die Abwicklung eines Haftpflichtschadens dar.

Wiederherstellungswert:

Der Wiederherstellungswert beziffert den Wert, den das Fahrzeug gekostet hat um den jetzigen Zustand zu erreichen. Darunter fallen alle bisherigen Restaurationskosten, zuzüglich des Anschaffungspreises. Die Differenz zum Marktwert kann erheblich sein, da es sich hier um einen rein rechnerisch ermittelten Wert handelt, der sich ausschließlich aus den sicht- und belegbaren Investitionen ergibt. Der Wiederherstellungswert ist vor allem dann wichtig, wenn ein Fahrzeug besonders aufwändig und kostenintensiv restauriert wurde, und der Versicherung nach einem Schaden die Restaurierungskosten glaubhaft gemacht werden sollen.

Um diese Werte zu ermitteln, ist besonders die Zustandsnote des Fahrzeugs entscheidend, da sich aus der Zustandsbenotung und der Marktwertanalyse letztendlich der Wiederbeschaffungs oder Wiederherstellungswert ergibt.

Doch welche Noten gibt es überhaupt und wie definieren sie sich?

Seit den 80-Jahren hat sich die allgemeine Klassifizierungs nach den Zustandsnoten 1-5 durchgesetzt.

1: Makellos (extrem selten)

–    keinerlei Mängel an der Optik oder Technik

–    keine Gebrauchsspuren

–    Originalteile

2: Gut

–    optisch und technisch einwandfrei

–    leichte Gebrauchsspuren erlaubt

–    Originalzustand oder aufwändig und fachgerecht restauriert

3: Gebraucht

–    Gebrauchspuren und leichte Mängel

–     fahrbereit und verkehrssicher

–     kein akuter Reparaturbedarf

–      keine Durchrostung

4: Verbraucht

–    nur bedingt fahrbereit

–    Reparaturen notwendig

–    erhebliche Mängel und großer Verschleiß

5: Restaurierungsbedürftig

–    schlecht restauriert & zahlreiche fehlende Teile

–    nicht fahrbereit

–    nur mit hohem Aufwand restaurierbar

Kurzbewertung oder ausführliches Vollgutachten: welches ist das Richtige für meinen Verwendungszweck?

Ein Wertgutachten sollte immer klar mit seinem Verwendungszweck verbunden sein. Doch welches Gutachten ist das richtige für mein Anliegen? Wir erklären Ihnen den Unterschied zwischen einem Kurzgutachten und einer ausführlichen Bewertung, und informieren Sie darüber, welches Gutachten für welchen Zweck geeignet ist.

 

Oldtimer-Kurzgutachten 

Die Kurzbewertung beruht auf einer groben, äußerlichen Inaugenscheinnahme des Fahrzeugs, und ist dann empfehlenswert, wenn Sie Ihr Fahrzeug schon einmal ausführlich bewertet lassen haben und nun einen Anhaltspunkt dafür haben möchten, ob sich der Zustand und Fahrzeugwert seitdem verändert hat. Aber auch wenn Sie eine Oldtimer-Versicherung abschließen möchten, reicht bei den meisten Versicherungen ein Kurzgutachten aus, solange der Fahrzeugwert nicht zu hoch ist. Für den Kauf oder Verkauf des Fahrzeuges ist eine Kurzbewertung jedoch nicht geeignet.

 

Oldtimer-Vollgutachten 

Bei der ausführlichen Bewertung handelt es sich um eine deutliche intensivere Begutachtung. Ein großes Gutachten sollte besonders bei Oldtimern mit einem Fahrzeugwert von 40.000 Euro oder mehr in Erwägung gezogen werden und eignet sich für Kauf- und Preisverhandlungen. Dabei sollte die Untersuchung immer in einer Fachwerkstatt stattfinden, da der Sachverständige neben viel Licht auch eine Hebebühne benötigt. In der ausführlichen Bewertung, werden neben Restaurationsaufwand auch eventuelle Vorschäden oder Besonderheiten wie Vorbesitzer und Modellgeschichte dokumentiert.  Eine Probefahrt gehört zum Leistungsumfang und auch die Dokumentation des Zustands durch Texte und Bilder erfolgt hier deutlich ausführlicher. Des Weiteren werden Note und Fahrzeugwert ausführlicher begründet, denn bei einem Vollgutachten bekommen auch die einzelnen Fahrzeugkomponenten Zustandsnoten.

Vorgangangsweise: Was genau wird untersucht?

An erste Stelle steht dabei die Frage ob das Fahrzeug identifiziert werden kann. Dafür wird in der Regel nach der Technischen Prüfnummer oder der originalen Fahrzeugidentifikationsnummer gesucht.

1.    Fahrzeugidentität

An erste Stelle steht dabei die Frage ob das Fahrzeug identifiziert werden kann. Dafür wird in der Regel nach der Technischen Prüfnummer oder der originalen Fahrzeugidentifikationsnummer gesucht.

2.    Aufbau/Karosserie

3.    Rahmen und Fahrwerk

4.    Motor und Antrieb

5.    Bremsanlage

6.    Lenkung

7.    Reifen/ Räder

8.    Elektrische Anlage

9.    Innenraum

Wie lange bleibt ein Wertgutachten für Oldtimer gültig?

Grundsätzlich verliert ein Gutachten nicht einfach nach einer gewissen Zeit seine Wertigkeit. Für Oldtimer-Besitzer empfiehlt es sich jedoch das Wertgutachten regelmäßig zu aktualisieren und ihr Fahrzeug in Abständen von zwei bis drei Jahren Checks zu unterziehen. Denn Restaurierungsarbeiten und die aktuelle Marktentwicklung können schnell zu einer Preissteigerung führe. Doch auch im Fall eines Schadenfalls ist ein aktuelles Gutachten wichtig, damit der Fahrzeugbesitzer keine Abstriche in Kauf nehmen muss. Denn wenn kein gegenwärtiges Gutachten vorliegt, wird auf ein älteres Dokument zurückgegriffen, oder der Fahrzeugwert geschätzt, sodass neuere Restaurierungsarbeiten unberücksichtigt bleiben. Der Besitzer erhält dann eventuell nicht den Betrag von der Versicherung, der der Wagen reel wert ist und muss somit einen Wertverlust hinnehmen.

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